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Lehrgang in Moritzburg mit Kai Vorberg am 17./18.11.2006 |
Den 17. und 18. November - das Wochenende hatten sich die Walterslebener Voltis für den Lehrgang mit Kai Vorberg in Moritzburg vorgemerkt. „Um neun Startschuss in Moritzburg“ hieß für das Auto mit Hänger und Grete halb sechs, für das andere halb sieben in Waltersleben losfahren. Nach einer reibungslosen Fahrt, diesmal nur mit Regen und nicht mit Schnee, stand Waltersleben I mit Carsten, Katha, Angie, Luisa, Lena, Lara und Anni pünktlich zehn vor neun vor der Turnhalle in Moritzburg. Nur unseren Pechvogel Lena hatte mal wieder die Krankheit heimgesucht und sie zu Hause ans Bett gefesselt. (An dieser Stelle gute Besserung!) Umziehen, Turnpferd herein tragen und Kai wecken, der nach dem Flug von Köln noch ein Nickerchen im Geräteraum gemacht hatte, waren die folgenden Handlungen. Es schlossen sich die Erwärmung und das Dehnen an. Aufgelockert wurde das Training immer wieder durch plötzliche Fensterbrettbelagerungen in Folge eines Klatschens oder Bauchklatscher auf die dicke Hochsprungmatte nach einem kurzen Pfiff von Kai. Auch das energische Stampfen und der somit ausgelöste Sturm der acht Voltis jeder Gruppe auf ihr Holzpferd, sorgten für Belustigung. Bis zum Mittag wurden Fahne und Stützschwung vorwärts kritisch beäugt und geduldig korrigiert und die Pausen mit Akrobatikübung bzw. Kür für unser Weihnachtvoltigieren, wie auch den verschiedensten Sprüngen über die Grete gefüllt. Bei Nudel- und Kartoffelsalat und Würstchen konnten wir uns dann ein wenig stärken, bevor es nach der Mittagspause weiterging. Mit Videoanalyse wie bei den Profis konnte der ein oder andere Fehler bei den Stützschwüngen ausgebügelt und somit die Übung verbessert werden. Zum Abschluss des Tages wurde die Kür geturnt und noch ein wenig verändert. Damit war für die Walterslebener der erste Lehrgangstag beendet, die Moritzburger dagegen mussten noch auf dem Pferd ihr Können unter Beweis und sich Kais Korrekturen stellen. Erst danach wurden die Walterslebener auf die Moritzburger Gastfamilien aufgeteilt und individuell der Weg in Richtung Abendessen, Duschen und Bett angetreten. Der Sonntag begann im Allgemeinen mit der Analyse des Muskelkaters in der Umkleide. Dementsprechend begann die Erwärmung hier und da mit einem leisen Stöhnen. Lautere Proteste folgten dann, als wir im Spannungstraining feststellen mussten, dass Igelgroßfamilien nicht niedlich sind.;) Weiter ging es am Turnpferd mit der Videoanalyse und Übungen zum zweiten Teil Flanke und ungefähr 948 Wiederholung der Angie-und-Lara-Kür, bevor wir uns dann doch zum Umbau und gleichzeitigem Zeitsparen entschieden. Belohnt wurden die Anstrengungen mit Pizza und Schokokuchen zum Mittag. Doch danach war noch nicht Schluss. Die eingesparte Zeit in der Kür wurde durch eine weitere Veränderung gleich wieder wettgemacht und die Gestaltung durch eine Hebefigur von Carsten und Anni verbessert. Während die Moritzburger dann schon ihren Prinz für das abschließende Pferdtraining holten, wurde bei uns zu guter letzt am Turnpferd noch unsere Aufsprungtechnik unter die Lupe genommen. Mit vielen Erfolgserlebnissen, der Erkenntnis, dass Moritzburger Gastfamilien keine kleinen Walterslebener Voltis fressen und einer guten Portion Muskelkater traten wir gegen zwei die Heimreise an. Und mit der Hoffnung auf einen Gegenbesucher der Moritzburger in Waltersleben im Februar 2008 können wir uns schon auf den nächsten muskelkaterreichen Lehrgang freuen.:) |