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Hm, der 21.9.2008 ist nun schon etwas länger her, aber ich will mich trotzdem bemühen, von diesem Turniersonntag noch zu berichten: Da Carsten am vorangegangenen Samstag schon mehr oder weniger alles eingepackt hatte, was echt sehr sozial war, danke, musste die Gruppe am Sonntag erst um sieben Uhr im Stall erscheinen. Eigentlich sollten wir dort noch helfen, aber da gab es einige Verständigungsschwierigkeiten und so haben wir nur unsere Haare frisiert. Natürlich hatte Lia sich auch zu diesem Turnier etwas Neues für den Haarschmuck ausgedacht, was mal wieder ganz toll aussah. Da wir eigentlich gegen neun losfahren wollten, waren wir mit halb zehn gar nicht so schlecht dran. Auf ging es mit Lukas im Hänger Richtung Westen. Nach einer Stunde und fünfzehn Minuten waren wir schon am Ziel angekommen und hatten so noch etwas Zeit bis zum Start. Diese wollten wir nutzen, um Lukas noch einmal auf Hochglanz zu bringen, allerdings hatten wir mal wieder den Putzbeutel vergessen, weshalb auch daraus nichts wurde. dennoch hieß es bald umziehen und unser Pferd startklar machen, da wir kurz vor 12 Uhr an der Reihe waren. Mit Lukas lief ich noch ein-, zweimal die Straße hoch und runter, weil der Ablongierplatz sehr begrenzt ausfiel. Dann konnten sich Voltigierer und Pferd aber doch noch gebührend Erwärmen und Einturnen. Es gab noch einige grundlegende Ratschläge und Forderungen von Christine für die Gruppe und Carsten gab auch noch seinen Senf dazu. Wie wir aber feststellen mussten, hat das alles nicht viel genutzt: Wir gingen in unserer Leistungsklasse, LK 18, als einzige Gruppe an den Start, weshalb es mal wieder schwer war sich und die anderen Mitglieder zu motivieren. Erst wurden wir ewig nicht angeklingelt und dann war der erste Pflichtblock schon ein einziges Grauen. Es fehlte diesmal bei allen an Spannung und die Stützschwünge ließen echt zu Wünschen übrig. Im zweiten Block hatten sich die meisten wieder etwas gefangen, allerdings haben wir das auch alles schon einmal besser gesehen. In der Kür konnte ich dann endgültig kaum noch hinsehen. Erst ging die Musik lange nicht an, aber das haben die ersten noch recht gut gemeistert und trotzdem die richtigen Armbewegungen gefunden, aber dann klappte in der Dreier weder der Ausdruck, noch der hohe Flieger. Wie es Lia und Miri mit dem ersten Flieger vorgemacht haben, machten es Rosa und Cosi mit ihren Fliegern nach. Marie probierte ihren Aufgang dann auch noch mal ohne Spannung, was wie erwartet auch nicht all zu gut ankam. Wenn mich nicht alles täuscht, hat der letzte Block dann geklappt und mit dem Klingelzeichen waren wir fertig. So, jetzt habe ich eine menge Negatives berichtet, was aber wahrscheinlich nur mir so vor kam. In der anschließenden Pause gab es noch ein paar Kommentare von Uwe und dann ging die Siegerehrung los. Dass wir sie mit einer gelben Schleife verlassen würden, war ja im Vorhinein schon klar, aber dass wir es tatsächlich noch zu einer Aufstiegsnote gebracht hatten, war verblüffend. Zwar war dies das Ziel gewesen, aber nach der Vorstellung nicht mehr zu erwarten. Somit hatten wir unsere vier Noten für die LK M* zusammen und werden im nächsten Jahr eine Leistungsklasse höher an den Start gehen. Aber wollen wir noch nicht so weit in die Zukunft sehen. Nach der Siegerehrung fuhren schon ein paar Voltis von uns nach Hause, aber Lukas ging noch einmal mit Lene im Einzel an den Start, nachdem wir die Küren der S*- und S**-Gruppen gesehen hatten. Diesen fand ich dann sehr gelungen, obwohl ich nicht viel gesehen habe, da ich fotografierte. Aber ich denke mit einem zweiten Platz und einer super Note konnte sie zufrieden sein. Jetzt ging es endlich wieder gen Heimat, diesmal allerdings im strömenden Regen, weshalb wir noch einmal Zwischenstop machen mussten, um Lukas nicht ganz so nass werden zu lassen. In Walterlseben warteten dann schon die Kleinen und Lia auf uns, damit noch alles ordentlich weggeräumt und sauber gemacht werden konnte. Erst dann gab es die Protokolle zu sehen, woraufhin sich Miri und Lia ziemlich über sich selbst ärgerten. Gut so, da kann es ja nur besser werden. So, das waren meine Eindrücke vom Turnier in Eschwege. Adele |