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Am Mittwoch, dem 08.08.07 ging es nach kleinen Schwierigkeiten mit unserem Hänger, so gegen 10.00 Uhr los. Na ja, kleine Schwierigkeiten sahen so aus, dass der Hänger in der Garage stand und davor der kleine Traktor mit dem Rotationsmähwerk dran und genau dieses ließ sich bis dato auch nicht mehr anheben. Also wurde es abgehangen und mit dem großen Traktor aus der Garage herausgehoben. Erst nach dieser „Transportaktion“ hatten wir freien Zugang auf unseren Hänger. Nichts desto trotz, es ging los. Im leichten Sprühregen losgefahren und auch leider in Vechta mit diesem Wetter angekommen (hatten ja gehofft das das Wetter in Vechta besser ist, war leider nicht so). Wie auch immer, am Nachmittag sind wir trotz des Wetters ohne Probleme angekommen. Nun lief wie immer die selbe Prozedur ab, wie auf jedem Turnier. Pferd vom Hänger in den Stall, Auto & Hänger ausräumen usw. Nachdem Micki versorgt war (ganz recht, wir hatten Micki mit ;-) machten wir 3 … 3? Wer war denn da noch mit? Jaaha *grins* außer Christine und meiner Wenigkeit, war noch jemand mitgekommen, ganz zu meiner Freude muss ich sagen =). Mein Glücksbringer war mit auf die Deutsche gefahren, Lene =) Danke noch mal dass du mit warst und mir geholfen hast mein Schatz! Nun ja, nachdem wir das Zelt aufgebaut und etwas „russisch“ gegen das herabfallende Wasser vom Himmel geschützt hatten ;-) , machte sich Christine auf den Weg in ihre Unterkunft. Lene und ich hingegen, statteten dem nur unweit entfernten Mc Donalds einen Besuch ab =). Und es sollte nicht der letzte werden ;-) Nach unserem „Besuch“ machten wir uns auf den Weg zurück zum Zelt und machten uns dann bettgehfertig. Lene hatte schon Angst, dass sie frieren würde, aber unsere super-geile russische Regenabschirmung machte das Zelt eher zu einer Sauna und so wurden dann nach und nach doch die vielen Schichten (gegen -30°C Kälte *lach*) ausgezogen. Am nächsten Morgen hieß es dann früh aufstehen, Micki musste gefüttert werden und reiten sollte ich ihn auch noch. Nachdem ich geritten war, gab es erstmal was zu Essen (hatte nämlich wie immer Hunger ;-) Gegen Mittag, als alle sich für die Verfassungsprüfung fertig machten, machten wir schnell noch etwas Training. Nach der bestandenen Verfassungsprüfung, hatte Micki sichtlich, verzeiht mir meine Ausdrucksweise, die schnauze voll. Abends ging es dann noch nach Steinfeld, wo sich alle Teilnehmer der DJM trafen. Von thüringer Voltigierer bis Reiter,... wo waren denn unsere Reiter??? Nachdem wir keine gefunden hatten, liefen wir auch schon los. Na ja, … in Landesverbände unterteilt, mit gut 5 m Abstand zueinander. Man kann sich sicherlich vorstellen, wie komisch das ausgesehen haben muss, 3 Leute aus Thüringen alleine auf weiter Flur ;-) und die anderen Landesverbände immer so mit gut fast 20 Mann. Wir hatten jedenfalls den meisten Applaus bekommen, auch wenn wir glauben, dass es nur aus Mitleid war. Auf dem Platz vor dem Rathaus angekommen, stieß dann doch noch Julia zu uns, eine von unseren 3 Reitern ;-) Nun waren wir schon zu viert ;-) Julia meinte dass unsere beiden Dressurreiterinnen noch auf dem Pferd sitzen und noch reiten müssten. Nach der ziemlich langen Begrüßungszeremonie, gab es dann die Stallplaketten und die meisten verkrümelten sich auch schon wieder gen Unterkunft. Wir taten das gleiche, aber vorher mussten wir unbedingt noch einmal was essen, also ab zu Mc Donalds, da kennen wir uns ja jetzt langsam aus ;-) Danach ging es auch gleich ab ins Bett. Am nächsten Tag lag dann der erste Umlauf an, Pflicht und Kür. Aber erst am Nachmittag, also konnten wir noch in aller Ruhe den Gruppen bei der Pflicht zuschauen und sind dann noch ein wenig durch Vechta spaziert. Dann war es auch schon soweit, Pferd fertig machen, warm machen und ab geht’s =) Die Pflicht lief ziemlich gut und die Kür war auch im Großen und Ganzen okay. So machte ich dann an diesem Tag den 11. Platz. Spät am Abend kamen dann noch Thomas und Uwe zu uns. Sind extra angereist um uns zu unterstützen ;-) Am nächsten Tag war das Technikprogramm an der Reihe. Hier hatte ich meine lieben Schwierigkeiten, Micki machte sich im Rücken die ganze Zeit fest und es lief rein gar nichts wie es sollte. Trotzdem wurde ich an dem Tag 10. Abends war dann noch die Siegerehrung für alle Teilnehmer. Und danach hieß es wieder mal Mc Donalds wir koooommen *lach*. Danach ging es aber auch gleich in die Koje, mussten ja am nächsten Tag wieder früh raus (und fit sein ;-) Also nächster und letzter Morgen der Deutschen Meisterschaft 2007. Heute war die Kür dran, diese lief richtig gut, außer einem kleinen Wackler von mir. Micki ging so gut wie die ganze Deutsche nicht. Muss aber zu seiner Verteidigung sagen, dass es sein erstes großes Turnier war und er den Job erst seit 2 Jahren macht! Und dafür hat er ihn ganz gut gemacht. Jetzt hab ich nur ein bissel so erzählt, ohne ein Wort von Nebenher zu verlieren, das vergessen wir natürlich nicht ;-) Also da hatten wir zum einen eine nette Chefin von der Anlage, die einem jedes Mal wenn man eine Mistkarre gefunden hatte, auch gleich ganz freundlich darauf verwies, das sie doch da stehen bleiben soll! Nun ja, auch nach meinen vergeblichen versuchen Sie zu überzeugen, dass sie in einer Minute wieder dort stehen würde, gab es kein einlenken. Also eine Weile gewartet und noch einmal versucht ;-) Hat manchmal auch geklappt, aber ich hatte trotzdem das Gefühl, wenn ich mich einer Karre nähern würde, steht sie mir gleich wieder Gewehr bei Fuß da. Na ja, die letzten beiden Tage durfte Christine eine suchen, hab mich genug erwischen lassen ;-) Achja, jetzt hätt ich es fast vergessen, wollte doch noch von unserer „russischen“ Regenabwehr erzählen *grins* Also man muss sich das so vorstellen, man nehme eine große, stabile, durchsichtige Plane, lege sie ausgebreitet auf den Boden, stelle das Zelt darauf und dann schlage man die Plane über das Zelt! Also sah wirklich komisch aus und es haben trotzdem manche Leute fast geschafft bei uns ins Zelt zu stürzen, haben wahrscheinlich den riesen Haufen nicht gesehen ;-) Mh… eins hab ich noch. Und zwar, sind auch welche aus dem fernen heimatlichen Thüringen gekommen, zum zuschauen. Die ganze Meute hatte ich bis dahin noch nicht erblickt gehabt, erst als mir jemand in den Arsch getreten hat, hab ich mich mal umgedreht, obwohl ich am Anfang dachte, dass es Lene gewesen wäre. Es stellte sich raus, dass ich mich geirrt hatte. Jeannette war der Übeltäter! Und die anderen standen um sie herum, hab sie in meiner Eile durch die Menge gar nicht mitbekommen. So wird man aufmerksam gemacht bei uns in Thüringen ;-) Das war es eigentlich soweit, bis dass es auf der Heimfahrt die Sonne sehr gut mit uns meinte und uns im Auto kochen wollte. Na ja kann man nicht ändern. Danke noch mal an alle die mich trainiert und in sonst einer Form unterstützt haben. Danke dafür an euch alle noch mal an dieser Stelle! Bis zum nächsten mal Carsten =) |