VIELEN, VIELEN HERZLICHEN
DANK! In der ersten Zeile müssen
unbedingt stehen: Bernd, Yvonne, Kati, Angie und Uwe Udhardt, Christine
und Thomas Dünisch,
Sabine Schneidewind,
Stefan Reinsch und
Markus Danz.
Ohne die wäre das Turnier weder organisiert, noch vorbereitet und auch
nicht durchführbar gewesen. Natürlich danken wir
auch den vielen, vielen Eltern, die den ganzen Tag im Kuchenzelt Kaffee
gekocht und verkauft haben. Und die Tage waren lang... Auch
den Eltern die zwei lange Tage alle vier Minuten das Tor auf und zu
gemacht haben und darauf geachtet haben, dass
keine unnötige Unruhe entsteht. Herzlichen Dank.
Wir danken Doris, Kerstin, Franzi und Maria, sowie deren
Pferden, dass sie
Samstag so schön durch den Schlamm geschwebt sind und Kinderreiten
gemacht haben. Nicht zu vergessen die reichlichen
Sponsoren von Ehrenpreisen (Namen folgen) und unserem
Hauptsponsor Elektro Sicherheitstechnik GmbH
& Co.KG . Sie haben nicht nur
Aufkleber und zwei riesen
Plakate mit unserem Logo drucken lassen, sondern auch eine tolle
Musikanlage mitgebracht, aufgebaut und zwei Tage lang bedient, was bei
so mancher CD und so manchem Extrawunsch wahrlich kein leichter Job war.
Für die Entscheidungsfindung möchten wir uns herzlich bei
Anke Lemmnoch-Altmann,
Rosemarie Ganswind, Uwe Udhardt,
Kati Udhardt, Melanie Squara, Anne-Marie Brandt und
Franziska Pohl bedanken. Hierzu gehört dann natürlich auch
die Meldestelle mit Sabine Schneidewind, Ines Schmidt und Ingrid
Reichenbacher, sowie Henni, Sophie, Anna, Nele,
Anne-Marie, Lukas, (fehlt jemand?) die zwei lange Tage ständig den Weg
zwischen Halle und Richterturm gegangen sind, um die Protokolle
abzugeben. Last but
not least danken wir allen, die ich vergessen habe aufzulisten.
So, jetzt zum Geschehen: Nachdem wir vor
einer Woche schon einen Arbeitseinsatz gemacht hatten, bei dem wir die
Anlage in einen ansehnlichen Zustand brachten, ging es die Woche über
neben den abschließenden Trainingseinheiten weiter mit Vorbereitungen.
Freitagmittag war dann endlich nur noch die Halle übrig geblieben. Das
Lederzeug war bis um eins gründlichst
poliert, die Hufe pedikürt und wenn wir schon mal dabei waren, auch
gleich noch die Schweife mit Erdbeershampoo gereinigt. Dann konnten wir
im strömenden Regen die Halle beginnen. Nachdem man sich dann endlich
geeinigt hatte, wieviel Platz wir hinten freilassen, falls das Wetter
uns wirklich einen Strich durch die Rechnung machen sollte, konnten wir
beginnen. Hinten begrenzten Hindernisse, die aus technischen und sicherheitsrelavanten Gründen
schräg stehen mussten,
den Zirkel und vorne gab es viele schicke Blumenkübel. Bänke wurden
angeschleppt, gereinigt und mit Decken belegt. Die Richter bekamen
Podeste und Tische, unser Vereinslogo und die Thüringer Fahne wurden
aufgehängt und als letztes kamen dann noch die frischen Späne und die
Birken hinein, die Bernd und Angie im strömenden Regen und im Morast
watend gefällt und hergefahren hatten. Markus und Wieland
Krispin bauten die Musik auf. Damit keiner ertrinkt, galt es dann
überall noch Gummimatten auszulegen und die Straße zu kehren. So, ich
würde sagen, damit können die Thüringer Meisterschaften 2010 beginnen.
Samstag früh wurde also schon um fünf der Stall gemistet,
damit er um sieben, wenn alle anreisen, fertig war. Wir richteten also
die Sitzmöglichkeiten draußen her, putzen die Pferde, machten Haare. Um
neun begann der Wettkampftag mit den L-Pflichten, wo wir keine Gruppe
am Start hatten. Für uns ging es erst 9.30 Uhr mit der M*-Pflicht los. Da ja draußen
alles unter Wasser stand, holten wir Gero nur aus seiner Box und gingen
direkt in den Wettkampfzirkel. Diesen Kaltstart meisterte er
einwandfrei, denn nach einigen Runden lief er 1 A. Wir waren mit uns
aber nicht sehr zufrieden. Es gab zwar keine großen Fehler, aber jeder
hatte irgendwas vermasselt und wie wir schon feststellten, wir haben
uns seit dem letzten Jahr nicht weiter entwickelt. Es folgten fünf
weitere M-Gruppen, bei denen die Pferde teilweise nicht sehr gut liefen
und dann unsere Erste, die sich mit der Pflicht auf den zweiten Platz
turnte. Um es allen ein wenig leichter zu machen, verhängten einige
Helfer in der folgenden kurzen Pause den Spiegel, denn der war der
Grund für einige schlecht gehende Pferde.
Bis zur Mittagspause folgten die A-Gruppen, bei denen wir leider auch
noch keine am Start haben. Wir machten also den Hufschlag und sammelten
Protokolle ein. Aber auch die Schritt-Schritt-Gruppe trudelte langsam
ein, so dass ich denen
noch die Haare schön machte. Alle schon total aufgeregt, wollten sie
endlich ihre Dresse
haben. Die zwei Jungs, der eine das erste Mal dabei, waren nicht sehr angetan von
diesen. Hätte ich vielleicht vorher erwähnen müssen, dass die eng und anliegend
sind...? Na egal, was muss,
das muss. Noch mal die
Kür durch gemacht und gefragt ob jeder weiß, wann er dran ist, was
natürlich nicht der Fall war, und los gings.
Die Pflicht lief super und die Kür war auch ganz ok, zumindest haben sie alles
gezählt, nichts vergessen und nicht getrödelt. Nur Nele und Marlene haben je einmal
vergessen überhaupt in die Mitte zu laufen, aber alles halb so wild.
Schlimmer als im Training konnte es ja nicht kommen und dafür haben sie
es echt spitze gemeistert. Als alle Schritt-Gruppen ihr Programm
absolviert hatten, ging es auch schon zur Siegerehrung. Die Schritties, WL V, erreichten
einen unerwarteten zweiten Platz! Ihr habt euch super zusammengerissen.
Gleich im Anschluss
daran, folgten die Galopp-Küren. erst L dann M. Für mich hieß das im
Eiltempo umziehen, Kür auf der Grete turnen und los gings. Tja, mit dem Spiegel
hatten wir uns dann ein Eigentor geschossen: Gero kennt den nur unverhangen und hat die ersten
Runden einen großen Bogen drum gemacht, dann wurde es aber besser. Cosi und ich, natürlich mal
wieder voll gegen den Trend, turnten eine super Kür, wohingegen alle
anderen etwas unkonzentriert waren. Tja, kommt vor. Ein ganz schneller
Pferdewechsel folgte und Waltersleben
I war dran. Auch hier ein Kaltstart. Sie legten eine sehr sichere Kür
hin und schoben sich damit auf den ersten Platz. Wieder ein schneller
Pferdetausch auf Lukas folgte, denn die Einzelvoltigierer
waren schon als drittes Pferd an der Reihe. Lena und Lene auf Lukas
machten ihre Sache ganz gut, obwohl sie nicht ganz zufrieden waren. Im Anschluss dann Carsten und Anni
auf Gero. Anni natürlich mega
aufgeregt, weil sie erst einmal auf dem Gero geturnt hat, aber auch
ihre Pflicht und Kür lief sauber durch. Den Tag beendeten zwei Doppel,
die mit den Theman zwar
voll im Trend liegen (Ich sag nur die Ungarn sind ein Traum und Pill wie immer erste Sahne),
aber es waren so einige unschöne Abgänge dabei, vor allem aus den
Griffen, was schon wieder echt gruselig war. Halb
sieben dann die Siegerehrung des heutigen Tages. Anne,
"extra" aus Berlin zum schreiben angereist, wollte nach einem echt
langen Tag endlich Heim, aber ihr Auto sprang nicht an, so dass sie erstmal ihr
Bordwerkzeug rausholen musste.
Zu genial, wie dann der Hammer zum Einsatz kommt. Aber es ging trotzdem
nicht. Erst nach einer Stunde hat jemand an dem richtigen Relais
gewackelt und schon sprang der kleine gelbe Flitzer an. Danke für
deinen Einsatz am Wochenende und gute Heimfahrt. Zu guter
letzt hat Christine uns dann noch mal schnell für die Fränkische
gemeldet. Woho, das ist
noch mal ein echt großes Turnier für uns. Gegen
neun waren wir dann endlich zu Hause und konnten ins Bett gehen, wenn
da nicht noch Fußball, Boxen und ESC gewesen wäre... Na ja, aber wir
wollten auf keinen Fall mit den Knauthainern
in ihrem Zelt tauschen, denn es schüttete schon wieder ununterbrochen.
Für die Frühaufsteher am Sonntag fing der Tag also ziemlich nass an, aber zur großen Erleichertung wurde es dann
besser und es hielt auch noch fast den ganzen Tag, so dass das Mittag in der Sonne
eingenommen werden konnte. Aber immer der Reihe nach. Da Anna heute gar
keine Zeit hatte, musste
die Galopp-Schritt-Gruppe schon um neun Uhr starten. Haare
gingen relativ schnell, dann halfen sie noch im Stall ein wenig mit und
schon gings los. Anna
und Sophie hatten sich gestern ein Gedicht ausgedacht in dem die Blöcke
beschrieben werden und an was sie alles denken müssen. Sie haben auch
nicht die gleichen Fehler wie in Wollersleben
gemacht und die misslungenen
Liegestütze waren ein wenig meine Schuld. Aber das Knien haben sie alle
selbst total vermasselt. Dafür war die Kür der absolute Hammer. Sehr
schön. Von allen Seiten gab es dafür eine Menge Lob.
So, kurze Pause und dann der Schock des Tages: Auf manche Kinder und
damit deren Eltern ist echt kein Verlass.
Miss Schritt-Kind hatte keine Lust auf zu stehen und kommt nicht zum
Voltigieren. Ahhh, was
ist denn das bitte??? Daraufhin fängt Alex erstmal vor Wut an zu weinen
und Ricarda spuckt fast die Zahnpasta ins Wohnzimmer, also im Ernst das
kann es doch nicht sein. Eine Stunde vor Beginn der Prüfung musste dann Emilia einspringen,
die gerade in der Badewanne lag. Na ja, man kann alle Widrigkeiten
überwinden und so meisterten wir gemeinsam auch diese Situation. In der
Pflicht und in der Kür je einen Fehler, der aber zu verkraften war.
Es folgte die Mittagspause mit Nudeln und dann die
Siegerehrung der SS und GS-Gruppen. Beide gewannen souverän ihre
Prüfung. Endlich ist der Knoten bei der dritten Mannschaft geplatzt und
sie können sich auf einen Aufstieg im nächsten Jahr freuen.
Für die M-Gruppen stand dann gleich die zweite Kür an. Immer noch im
Kaltstart wurde Gero immer besser. Ich, mal wieder gegen den Trend,
machte heute Blödsinn, wohingegen der Rest eigentlich ganz gut lief. Sorry Tini,
da war die Kraft weg. Die M**-Gruppe
legte dann wohl eine blitzsaubere Kür hin und war überaus zufrieden.
Für die Pferde hieß es jetzt in der Halle ganz schnell Gurte tauschen,
da am heutigen Tag weniger Gruppen und Einzel an den Start gingen, so dass es echt stressig wurde. Wir
harkten auch schon ganz langsam, damit sie ein wenig mehr Zeit hatten,
aber so recht gereicht hat das noch nicht. Da Nadias Pferd heute nicht
noch einmal gehen sollte, ging sie heute mit auf den Lukas. Im
Wettkampfzirkel lief sie das erste Mal an ihn an und hatte schon
einigen Bammel. Aber es klappte alles wunderbar. Zwischen Lukas und
Gero dann noch die Lößnitzer und Thomas kramte sein "Viel Glick" heraus. Genial. Bitte jedesmal so, das
hebt die Stimmung. Die Gero Einzel Anni und Carsten machten ihre Sache
dann auch super. Damit waren die Wettbewerbe
beendet und es ging für die Teilnehmer nur noch zur Siegerehrung. Und
man glaubt es kaum, wir sind an beiden Tagen im Zeitplan geblieben! Die
drei Landesmeister 2010 kommen somit aus unserem Verein: Waltersleben I, Marlen Hohmut
und Carsten Dünisch. Waltersleben II ist Vizemeister.
Lena Schneidewind Landessieger der Nachwuchseinzel und Annika
Schneidewind zweite. Damit haben wir in allen Kategorien, in denen wir
an den Start gegangen sind erste Plätze geholt. Das alles wäre nicht
ohne die zahlreiche Unterstützung vom Verein (der uns in der besten
Zeit die Halle übelässt),
den Sponsoren und den Eltern möglich gewesen. Wir danken euch.
Natürlich gab es für jeden Meister und jeden Sieger einen Tusch. Die
Mädels der Ersten machten bei jedem Händeschütteln einen Knicks. Und
dann gab es auch noch ein kleines Taschengeld für Marcus und Wieland.
Sie machten sich selbst den Tusch an und probierten das auch mit dem
Knicks. Der ist aber verbesserungswürdig, Jungs. Aber gut, sie hatten
in den letzten 96 Stunden auch nur 6 Stunden geschlafen und dafür waren
sie echt aufmerksam. Einige Verbesserungen haben sie sich schon
ausgedacht und ich hoffe ihr kommt nächstes Jahr wieder.
Aufräumen ging diesmal durch die hohe Zahl an Helfern sehr, sehr schnell. Halb sieben war
alles an Ort und Stelle, unterbrochen wurden wir nur durch einige
Schauer von Starkregen. Die wilden Hühner aus der ersten mussten natürlich gleich noch
mal testen, wie das so ist da drin rum zu springen. Es gab noch eine
Runde Würstchen für alle und wir stießen noch auf das durchaus
gelungene Turnier an. Die meisten gingen schon um halb sieben, damit
sie um sieben Phine im
Fernsehen bestaunen konnten. Die restliche Runde löste sich gegen halb
neun auf. Adele
PS.: Die Pläne fürs nächste Jahr reifen schon: Da die Herrenkonkurrenz
ja bisher noch keine richtige Konkurrenz ist, mit nur einem
Teilnehmer, werden wir zwei weitere Voltigierer
an den Start schicken: Thomas und Uwe. Die haben dann auf jeden Fall
Silber und Bronze sicher. Müssen sich dann nur leider gegenseitig
richten. Ach ja, und eine Senior-A-Gruppe
muss her... Und Sabine
freut sich doch schon riesig auf ihre Meldestelle, oder?
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