Voltigierturnier in Schenkenberg am 24.4.2010
Auch dieser Bericht etwas verspätet, aber immerhin, es wird ihn noch geben:

Also, die erste Gruppe traf sich schon halb sechs im Stall, um Christine und Bernd zu helfen die Boxen zu misten, zu der Uhrzeit hatten sie aber schon lange gefüttert, so dass es für die beiden ein sehr, sehr langer Tag wurde. Wir kamen dann um sechs, so  dass wir halb sieben rollen konnten. Einige trugen zu den Ereignissen des Morgens leider nicht sehr viel bei und saßen lieber auf der Heizung rum, aber gut, jeder wie er kann....

Beide Pferde gingen relativ problemlos auf den Hänger und kurz nach halb ging es dann tatsächlich los. Natürlich fuhren wir auf beiden Fahrten Richtung Sonnenauf- beziehungsweise gegen Sonnenuntergang, was die Augen etwas anstrengte. In Schenkenberg lief es sowohl mit Haare machen und Pferd putzen sehr, sehr schleppend, so dass wir dann ziemlich in Stress gerieten. Na ja, zur Pflicht waren ja dann alle bereit und wir machten uns draußen warm. Auf Gero durfte jeder noch ein paar Stützschwünge machen und dann gingen wir auch schon zu unserem ersten Start mit Geronimo. Es gab keine größeren  Fehler zu beklagen, denn er ging genauso wie im Training. Nur mit dem Ausgang und dem Stehen im zweiten Block haderte er ein wenig. Tja, man kann eben nicht alles auf einmal haben, aber wir waren mit uns und unserem Pferd ziemlich zufrieden.

Eine Stunde später war dann die Erste dran. Auch bei ihnen lief alles zufriedenstellend. Die Mittagspause verbrachten wir in der Sonne auf der Wiese liegend. Eigentlich wollten die meisten fürs Abi oder die BLF lernen, aber so richtig wird da beim Turnier ja immer nichts draus...

Mit einiger Verzögerung des Zeitplans ging es dann zur Kür. So richtig hatten wir darauf keine Lust, denn es klappte noch nicht alles und wir mussten sehr viel rausnehmen, um überhaupt irgendetwas zustande zu bringen. Es lief dann nicht schlechter als im Training, also ganz passabel, aber glücklich waren wir nicht mit unserer Leistung. Die M** zeigte dann eine sehr sichere Kür, der nur noch die Armbewegungen fehlten und sie waren sehr froh über diese gelungene Vorstellung.

Nun befreiten wir die Pferde noch von ihren Zöpfchen und putzten sie ab. Dann suchten wir für die Siegerehrung einigemaßen passende Trainingsanzüge zusammen. Kein leichtes Unterfangen, sage ich euch. Die Ehrung an sich dauerte dann ewig. Kaum zu glauben, wievielen Leuten da die Hand geschüttelt werden musste. Salzmünde gewann den Wettbewerb der M**-Gruppen, unsere wurde zweiter. Die M*-Gruppe belegte den vierten Platz.

Gleich darauf fuhren wir nach Hause. Dort wurde noch alles augepackt und gegen 21.45 Uhr gingen dann die meisten getrennte Wege.

Adele
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