| Voltigierturnier in Lößnitz am 8.5.2010 |
6.00 Uhr Früh. Alles ist still, nur Christine mistet schon fleißig aus. Plötzlich: Schritte in der Stallgasse. Als Christine den Kopf hebt steht da eine zu früh aus dem Bett gefallene Nadia, welche aus Versehen eine Stunde zu früh aufgestanden ist, da sie dachte Treffen wäre 6.00 Uhr anstatt 7.00 Uhr. Arme Nadia! Mehr oder weniger pünktlich trudeln die Anderen um 7.00 Uhr ein. Der Tag beginnt mit dem „allturnierlichen“ Haare machen. Und da Frauen ja bekanntlich multitaskingfähig sind, wird während dem Sprühen von Haarspray und den aufstöhnenden „Ahaa“-s und „Ohoo“-s während sich ein Spießer in die Kopfhaut drängt, das Haarteil als Meerschweinchen getauft. Der Name Meerschweinchen kam aus dem Mund von Kathas Freund, der ein haariges etwas beim Zähne putzen auf dem Waschbecken entdeckte, das aussah wie ein Meerschweinchen, sich aber doch als Haarteil entpuppte. Nachdem alle Frisuren fertig waren und Micki eingepackt war, machten wir uns auf nach Lößnitz. Auf dem Weg dahin wurden Lara und Lena darüber informiert, dass die Zeit mal wieder zu knapp geplant worden war und die Gruppe bis 9.00 Uhr fertig genannt werden musste. Es war klar, der Hänger würde nie bis 9.00 Uhr da sein, also mussten Lara und Lena melden. Nach mehreren Anrufen von Katha bezüglich der Startreihenfolge und Lenes Hilfe mit Nadias Geburtsdatum, war das Melden fertig. Kurz darauf trafen der Hänger und die anderen Autos ein. Es ging gleich ans Micki putzen und Pflicht vorbereiten. Die Vorbereitungen verliefen problemlos bis auf Laras ToiToi Zwischenfall. In Lößnitz gibt es nur 2 Klos. Ein ToiToi und ein Plumsklo. Das Plumsklo stinkt so dermaßen, dass das ToiToi richtig luxuriös wirkt. Als Lara kurz vor der Pflicht nochmal aufs ToiToi ging, kam plötzlich ein kleines Mädchen und schüttelte ihr das ToiToi von einer Seite zur anderen, ohne Grund. Das ToiToi kam ganz schön ins Schwanken doch Lara wurde von ihrem Team mutig gerettet. Die Pflicht verlief gut und war wesentlich besser als in Schenkenberg. Alle waren zufrieden. Allerdings war die Sprecherin etwas irritierend. Anstatt von „Viel Glück“ wünschte sie jedem Team „Viel Glick“. Außerdem sprach sie so laut, dass man die eigene Musik nicht gut hören konnte. Nach der Pflicht wurde Micki fertig gemacht und dann immer abwechselnd geführt. Zum Mittag gab es Nudeln. Um die Zeit von der Pflicht bis zur Kür zu vertreiben, wollten die „Kleinen“ das Kinder-Voltigieren angucken. Es waren gefühlte hundert kleine Voltis die zu König der Löwen oder Tarzan ihr Talent bewiesen. Leider war das Talent nicht bei allen vorhanden und es zog sich bis in die Ewigkeit bis man sich ENDLICH wieder zur Kür vorbereiten konnte. Die Kür war dieses Mal nicht so schön. Es gab mehrere kleine Patzer, doch im Großen und Ganzen waren alle glücklich relativ gut abgeschnitten zu haben und dass sich niemand verletzt hat. Nach der Kür wurde wieder Micki fertig gemacht und alle haben sich umgezogen. Das große Fiebern zur Siegerehrung begann, denn in Lößnitz werden nie irgendwelche Noten angesagt. Endlich war es soweit. Nach dem normalen Rumblödeln vor der Siegerehrung, wurden die Gruppen in den Zirkel gerufen. Die Siegerehrung zog sich, da auch die M**-Gruppen als letztes geehrt wurden. Langeweile verbreitete sich und eine Diskussion über den Ehrenpreis entbrannte. Alle wollten Rucksäcke. Und die Meisten in rosa. Dann kam es zur Ehrung der M**. „Und Sieger ist…“, kam es aus dem Lautsprecher. Die Spannung stieg. „…mit einer Endnote von…7,…“, hatten wir da gerade richtig gehört? Sieben Komma und ein paar Kommastellen? Das konnten nicht wir sein! „…das Team von der PSG Waltersleben 1! Herzlichen Glückwunsch!“. Ganz perplex liefen wir vor und erhielten unsere Schleifen und RUCKSÄCKE!!! Doch alle pinken waren schon weg. Zum Glück gab es Pahren, die alle rosa hassten und das große Umtauschen begann. Letztendlich waren alle glücklich und die Freude über die Aufstiegsnote vergrößerte sich. Total glücklich sprangen wir alle zu Micki nach der Siegerehrung und riefen: „Scheiß auf die Aufstiegsnote, wir haben Rucksäcke!!!“ Der überglückliche Tag endete wieder zu Hause im Stall mit einem Gruppen-Pizza-Essen. Alle waren glücklich und zufrieden. Lena |
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