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Berichte 2009

Voltigierturnier in Eschwege am 20.9.2009

Halb sieben trafen wir uns im Stall, putzen Lukas, machten die Haare, packten ein... na ja, zumindest das Meiste. Als wir in Eschwege ankamen stellte sich heraus, wir haben das Pad vergessen. Unser tolles neues gewöhnt, haben wir uns ein realtiv altes geborgt, damit wir wenigstens starten konnten und bedanken uns hiermit bei den freundlichen Helfern. Mit der Pflicht waren wir dann auch schon gegegn elf an der Reihe. Der erste Block lief im Gegensatz zu sonst echt super, ist aber noch ausbaufähig, beim Zweiten ist wenigstens jeder einmal ganz hochgechwungen, anstatt gleich die Beine rum zu reißen. Also auch hier waren Fortschritte zu sehen.

Anschließend hatten wir ziemlich lange Zeit bis zur Kür, was wir zum Haare bekleben nutzen. Auch Lukas sah dieses mal besonders toll aus. Passend zu unseren Haaren, hatte er rot-weiße Zöpfchen bekommen. Für ihn gab es dann noch einen Korb mit Äpfeln und Möhren zum Abschied, denn dies sollte sein letztes M-Turnier sein. Er wird die nächsten Jahre die kleinen Gruppen starten und die zweite Gruppe wird auf Gero zu den Turnieren fahren. Außerdem haben wir uns mit einer Torte bei Chrsitine für die Saison bedankt. Leider vergaßen wir sie zu fotografieren, die Torte sah mit einem Bild von Lukas und Christine oben auf echt super toll aus. Und geschemckt hat sie auch. Den Rest der Zeit ließen wir Lukas grasen und sonnten uns.

Zum Glück wurde dir Kür dann um eine Stunde nach vorne gezogen und wir machten uns für halb drei startklar. Da wir dieses Jahr noch nie in ein und derselben Besetzung gestartet waren, war die Kür mal wieder etwas chaotisch und unsicher. Vorallem der Mittelteil hatte ich so das Gefühl, denn die Dreier klappten ohne Probleme, selbst auf dem ungewohnten Pad. Anschließend ging es sofort zu Siegerehrung. Wir erreichten den zweiten Platz, aber das wirklich tolle war die Wertnote: 6,2! Wenn das mal kein guter Abschluss von unserem Ersten Jahr in M* ist.

Nun war eine zügige Heimreise angesagt, umziehen, einpacken, verladen, losfahren... Im Stall hat dann auch jeder eine Aufgabe übernommen und es ging ziemlich schnell bis alles wieder an Ort und Stelle war sowie Lukas geputzt und gewaschen. Damit ist auch für uns die Saison 2009 beendet.


Thüringer Landesmeisterschaft am 29./30.8.2009

Zu aller erst möchten wir den Familien danken, ohne die dieses Turnier für keinen von uns möglich gewesen wäre. Wir danken Familie Udhardt, Schneidewind und Reinsch für ihren Einsatz, ihre Zeit und ihre Geduld, die sie dieses Wochenende für uns gegeben haben. Ohne sie hätten die Pferde nicht transportiert werden und wir nicht teilnehmen können. Ein riesen Dankeschön an euch!

Auch ein großes Dankeschön an die erste Gruppe, die am Freitagabend für uns gepackt und die Pferde fertig gemacht hat, so dass wir, die Zweite, nicht extra anreisen mussten. Wir sind erst Samstag früh viertel Sechs im Stall erschienen und haben Lukas und Gero geputzt, für Micki waren schon einige aus der M**-Gruppe da. Um sechs Uhr wollten wir rollen. Na ja, in der Realität sieht es dann so aus, dass wir um sechs anfingen die Gamaschen anzuschnallen. Lukas ging mir auch super einfach und unkompliziert auf den Hänger, Micki stellte dann alle anwesenden auf die Probe und Gero ging sogar im Freien relativ zügig hoch. Nun konnte die Walterslebener Karawane, bestehend aus drei Hängern, mit der obligatorischen viertel Stunde Verspätung endlich rollen.

In Wollersleben angekommen, mussten die Pferde zur Verfassungsprüfung, die sich ein wenig verzögerte und die ersten beiden Gruppen bekamen die Haare gemacht. Dann ging es auch schon bald mit den Pflichten los. Wir haben von unseren beiden Gruppen den Anfang gemacht und waren absolut nicht mit uns zufrieden, obwohl die Erwartungen im Voraus nicht all zu hoch waren. Na ja, es ist schließlich das erste Jahr in M*, da lässt sich so was verschmerzen. Vier Gruppen später war Waltersleben I an der Reihe. Den Noten nach zu urteilen legten sie eine saubere Pflicht hin, denn sie gingen klar in Führung im Rennen um den Titel. Nachdem wir sie lautstark angefeuert hatten, haben wir unser Pferd fertig gemacht. Nun hieß es erst einmal Mittag machen, aber nicht zu lange, denn die Zeit bis zur Kür war nicht all zu großzügig berechnet. Unsere Kür stand ja erst seit anderthalb Wochen, da die Mitglieder ständig wechselten, weshalb wir auch hier keine all zu großen Hoffnungen in uns setzten. Im großen und Ganzen lief es aber erstaunlich gut. Vor allem Rosas Part hat uns echt begeistert. Auch wenn es unsicher war, es gab von allen Seiten Lob für Kreativität und Gestaltung. Na dann, nehmen wir uns einfach vor es morgen besser zu machen.
Nun hatte die Erste ihren Auftritt, aber auch hier einige Unsicherheiten mit Stürzen, was sie nicht allzu zufrieden stimmte. Noch schlimmer war aber für uns alle, dass die auf Erfolgskurs liegende Erste wegen eines Regelverstoßes disqualifiziert wurde. Das hat die Stimmung echt gedämpft und es gab kein anderes Thema mehr als wir auf der Wiese lagen, uns gegenseitig massierten und Gummibärchen aus Schweden aßen. Lukas hatte nun, nachdem wir ihm die Beine gekühlt und fressen lassen hatten, seine Mittagsruhe verdient, ehe er mit den Einzeln wieder an den Start musste.

Carsten und Gero liefen als nächstes für unsin den Zirkel. Nach kurzen üben stand auch schon unser Schlachtruf fest: "Heere comes the man in blaaaaack!" Gero als Newcomer hatte sich mit der Halle irgendwie noch nicht ganz angefreundet, was Carsten beim Anlaufen fast einen Kopf kürzer gemacht hätte. Danach lief es aber eigentlich ganz anständig. Die Pflicht ging und die Kür fand ich auch super schön und dynamisch, eben so gut, wie es auf einem neuen Pferd geht. Die zwei Mädels waren dann erst gegen Ende der Prüfung dran. Unter dem Motto "Jetzt erst recht" liefen Anni, Lene, Christine und Lukas das letzte Mal an diesem Tag in den Zirkel. Annis Debüt im Einzel stand unter keinem guten Stern, aber Lene zeigte mal wieder eine solide Leistung.

Die Siegerehrung des heutigen Tages fand wieder mit einiger Verspätung statt, was uns allen etwas Nerven kostete. Wir, also die M*, landete auf dem 5. Platz und im Rennen um den Titel nur 0,3 Punkte hinter Gera. Carsten heute auf Platz eins, Anni im Nachwuchs leider nur auf 5 und Lene auf Platz 7 (?).

Nun endlich neigte sich der Tag dem Ende, wir wünschten den Pferden eine gute Nacht und bezogen die Bungalows, in denen so einige Überraschungen warteten. In großer Runde gab es dann noch Nudeln und eine Krisensitzung um den Samstag Revue passieren zu lassen, sowie den Sonntag zu planen. Es wurde jetzt uns übertragen den Titel zu holen und alle wünschten uns noch einmal gutes Gelingen. Die "Kleinen" waren dann auch gegen 21.45 Uhr im Bett und die Großen benutzen noch nacheinander das Bad bis auch sie um Zehn im Schlafsack lagen. Wir waren zwar todmüde, aber an Schlaf war trotz alledem nicht zu denken, weil die in der Mitte liegende im Nachbarzimmer die zwei anderen auf Trab hielt und die Party dort echt immer lauter wurde. Egal, so ist das mit Voltis eben, immer gut gelaunt.

Für Kati und mich, noch ziemlich müde und verpennt, hieß es dann um halb sieben wieder aufstehen um die Galopp-Schritt auf ihren Start vor zu bereiten. Tini wollte mit, da es ihre alte Gruppe ist, womit wir auch die anderen beiden nicht liegen lassen konnten, was ihnen meiner Meinung nach irgendwie nicht all zu gut tat, hätten ruhig noch weiter schlafen können. Sehr weit kamen wir auch nicht denn unser Schlüssel passte unten an der Schranke nicht, wodurch erst einmal 20 Minuten ins Land gingen bis wir dann den Schlüssel aus Bungalow 1 erobert hatten und die Fahrt antreten konnten. Die Gruppe trudelte auch gerade erst ein, Kati und ich machten die Haare, die Kleinen den Gero. Vorher sind wir noch einmal alles durchgegangen und es sah so aus als hätte sich jeder seine Kür gemerkt. Der erste Block war auch echt ok, dann funkte Gero einmal dazwischen, indem er plötzlich stehen blieb und wir nur noch im vorderen Teil des Zirkels Aufgänge machen konnten. Der zweite Block lief dann auch, aber die Kür war etwas ausdruckslos. Meiner Meinung nach hat sich die dritte Gruppe zum letzten Turnier aber auf jeden Fall gesteigert.

Kaum war ich aus dem Zirkel raus sind Bernd und ich auch schon den Rest aus den Bungalows holen gefahren. Sie waren gerade am Aufstehen und wollten Frühstücken, das musste jetzt erstmal verschoben werden. Mit Ach und Krach passten alle Taschen und Voltis in die drei Autos und schon ging es auf die Rückfahrt zum Stall, wo wir erst einmal ein Frühstückspicknick veranstaltet und anschließend die Haare machten. Die tausend Schritt-Gruppen brachten die Veranstaltung dann um 1,5 Stunden in Verzug, was irgendwie nervte. Unsere war gegen Ende mit Micki dran. Der Einlauf ließ zwar einen Chaoshaufen vermuten aber der Rest lief dann ganz gut.

Wir gingen jetzt noch einmal zum Auto, um uns zu sammeln und noch dreimal die Kür durch zu gehen. Der Druck lastet schon irgendwie schwer auf uns. Egal, Dresse anziehen, Pferd putzen und fertig machen, rennen gehen, Einlauf üben, Lukas führen, warm machen, die erste anfeuern, ohoh und schon gings los. Total aufgeregt gingen wir in die Halle und machten uns auf dem Pferd warm, wobei wir peinlich genau darauf achteten, bloß keinen Blick in den Wettkampfzirkel auf die vor uns liegenden Geraer zu werfen. Na ja, da müssen wir jetzt durch, mit vielen Umarmungen und der Maßgabe „Spannung ist das ganze Leben“ liefen wir zur letzten Kür ein. Leider wieder nicht zufrieden stellend. Es gab Abstimmungsprobleme und jeder hatte so eine Übung, die nicht gekleppt hat, aber immerhin, es war so gut, wie im Training. Nur die Erwartungen, die 0,323 zu Gera aufzuholen konnten wir leider nicht erfüllen.

Vor den Einzelstartern hat Lena Lukas geführt und Katharina, Christine und ich sind zur Siegerehrung mit den Nachwuchsgruppen, was uns einen 5. sowie 1. Platz der jüngsten Gruppe einbrachte. Dann hieß es Dresse einsammeln und Micki wurde von Katharina ausgiebig geputzt und von seinen Zöpfen befreit, während die anderen beiden aber noch einmal ran mussten. Bei Anni lief es dieses mal ausgezeichnet und auch Lene zog ihr Programm super durch. Während Marie und ich Lukas kühlten und ihn mit „Fingermalfarbe“ die Hufe verschönerten ging unser letztes Trio an den Start. Gero wollte bei Carsten dann wohl mal wieder seinen eigenen Kopf durchsetzen und gedachte den Zirkel zu verlassen. Aber Carsten reagierte schnell, womit es keine Hilfe von außen war und sie konnten die Prüfung fortsetzen.

Die letzte Siegerehrung fing dann ausnahmsweise mal pünktlich an. Die M** gewann die Kürwertung des Tages und wir erreichten Platz 4. In der Meisterehrung schob sich Anni durch ihre tolle zweite Runde doch noch auf Platz 2 vor, Carsten wurde Meister und Lene holte Bronze. Die zweite Gruppe der PSG Waltersleben wurde im ersten Jahr in M Vizemeister von Thüringen.

Nun schnell ein geordneter Rückzug: restliches Zeug einpacken, Pferde reisefertig machen und los ging es, diesmal mit weniger Terz beim aufladen, denn auch die Tiere hatte das Wochenende mächtig geschlaucht.

Das waren meine Eindrücke vom Wochenende, falls noch jemand was ergänzen möchte, kann er oder sie das gerne tun. Ich gratuliere allen Gewinnern und Platzierten und bedanke mich bei allen Unterstützern.

Adele


Deutsche Meisterschaft 2009 oderWie Waltersleben I nur knapp an einer Weltreise vorbeigeschrammt ist“ 

Das Abenteuer Deutsche Meisterschaft begann für uns am Donnerstag, den 09. Juli 2009. Nachdem wir am Vortag schon alles eingepackt hatten, wollten wir uns halb acht im Stall treffen, um acht den Leihtransporter abholen und dann los. Naja, zumindest war das der Plan. Die Realität: Auto abholen wollen, schnell noch Carsten wegen der fehlenden Kaution am Geldautomaten vorbeischicken, feststellen, dass die Turnierkiste zu breit ist und kurzerhand deshalb noch die zweite Rückbank ausbauen, Plätze der Mitfahrer im Transporter und Kathas Golf ausknobeln, Micki und Gero aufladen und dann – endlich – los. Bei Dresden bauten Angie, Luisa, Lene und ich kurzerhand noch eine kleine Uno-Spiel-Pause ein, um auf den Transporter mit den Pferden zu warten. Insgesamt dreieinhalb Stunden und ein Wendemanöver im Gewerbegebiet später eroberten wir Walterslebener Voltigierer die Reitanlage „Partwitzer Hof“ in Klein Partwitz. Objektiv in der Nähe von Hoyerswerda und der polnischen Grenze gelegen, subjektiv - mitten in der Pampa. Was das konkret bedeuten sollte, erfuhren Lene, Luisa und ich, als wir nach dem Pferde-Abladen nach einer Einkaufsmöglichkeit suchten. „Da kommt immer mal einer vorbei“ berichtete uns die Wirtin der Pension im Nachbarort auf die Frage nach einer Kaufhalle oder Ähnlichem. Etwa zehn Kilometer weiter fanden wir dank dem NORMA-Schild dann doch einen REWE, um unsere Großbestellung Getränke umzusetzen. Auf dem Rückweg wurden wir zudem auf diverse regionale Highlights wie den „Älternabend“ und „Rock am Rasen“ hingewiesen. Nach unserer Wiederankunft folgte die erste ungeahnte und ungeplante Zitterpartie des Wochenendes. Während Gero die Verfassungsprüfung problemlos passierte, war Micki so aufgeregt, dass er statt schön geradeaus eine mehrfache Schlagenlinie lief. Ergebnis: Holdingbox und zurückgestellt zur Wiedervorstellung. Sollte die Deutsche für uns schon zu Ende sein, bevor sie eigentlich angefangen hatte? Zehn Pferde später musste Micki noch einmal vortraben. Bei den Voltis Zittern, Beten und Übelkeit. Wieder berieten sich die Tierärzte und Richter. Dann ein kurzes Nicken. Jubelschreie. Erleichterung. (Schade nur, dass in dem ganzen Trubel Angies und Lenas Handy abhanden gekommen sind )  Anschließend folgte dann der große Deal: Wenn wir am Freitag in der Pflicht Letzter werden, muss die Gruppe Thomas ein Eis ausgeben, beim vorletzten Platz bekommen wir von Thomas ein Eis. Sollten wir vier Gruppen hinter uns lassen, wollte Thomas mit uns Essen gehen und beim ersten Platz nach der Pflicht winkte eine Weltreise.Und selbst Christine stimmte zu. In Vorfreude auf unsere Riesenchance am nächsten Tag wurde die Kür noch einmal auf dem Holzpferd durchgeturnt. Danach fuhren wir in unser Quartier und warteten bei Toast und Würstchen auf Christine und das Ergebnis der Auslosung für den Startplatz in der Pflicht. Viele gespannte Augenpaare richteten sich dementsprechend auf sie, als die Tür aufging. „Morgen früh 8.30 Uhr – erste Gruppe!“ Entsetzen!!! PAUSE. „Reingefallen. Vorletzte Gruppe, 12.40 Uhr...“ Unser lautes Gejubel wurde durch Christines „... nach Köln...“ zwar durch ein kurzes Aufstöhnen unterbrochen, aber letztendlich konnten wir doch mehr als zufrieden sein. Carsten hatte es im Einzel nicht ganz so gut getroffen und war als sechter von 45 Startern an der Reihe. Doch er nahm es gelassen und meinte: „Da werde ich wenigstens nicht erst wieder kalt, sondern kann gleich weitermachen“. Dann kehrte relativ schnell Ruhe ein und Anni, Lena, Angie, Luisa, Lara, Lena, Carsten, Lene, Christine und ich sanken in die Betten unserer gemütlichen Unterkunft.

Der erste richtige Turniertag begann morgens um acht mit Brötchen, Kaffee, Kakao und Orangensaft am Frühstückstisch. Nach der Fahrt zum Partwitzer Hof folgte das normale Wettkampf-Vorbereitungs-Prozedere: Pferd putzen und voltifertig machen, den Mädels die Haare einbetonieren, aufwärmen und ablongieren. Die Spannung stieg, der erste große Auftritt rückte näher. Und siehe da, das Intensivtraining der voran gegangenen zweieinhalb Wochen machte sich bezahlt. Der Einlauf klappte tadellos und auch mit der Pflicht konnten wir absolut zufrieden sein - nicht zuletzt, weil auch Micki sich von seiner Schokoladenseite präsentierte. Jetzt kam das Warten. Hatte die Leistung gereicht, um unser Ziel zu erreichen und nicht Letzter zu werden? „Wir bekommen ein Eis!“, hieß es plötzlich. Tatsächlich, die dritte Gruppe der Ingelsberger war mit 6,29 Punkten hinter unseren 6,303 geblieben. Wahnsinn! Und prompt wurden Sprüche wie „Heute Ingelsberg 3, morgen Ingelsberg 2, Sonntag Ingelsberg 1!“ oder „Heute das Eis, morgen das Essen, Sonntag die Weltreise!“ laut. Bei überschwänglicher Freude muss eben auch mal ein kleiner Ausflug in die Utopie erlaubt sein. Kurz vor Carstens Einzelstart schob sich nach vorangegangener Unwetterwarnung noch ein kleiner Weltuntergang (Blitz und Donner, Wind in Orkanstärke und fast waagerechter Regen) ins Programm. Dass Gero deshalb anschließend so flott unterwegs war und an einer Stelle des Zirkels hereingedrängelt hat, ist zwar eher unwahrscheinlich, aber immerhin war es auch sein erstes richtiges Turnier in der Fremde. Die Erwartungen waren bereits im Vorfeld entsprechend heruntergeschraubt worden und so hielt sich auch Carstens Enttäuschung in Grenzen. Als dann alle den Weg zurück in die Pension gefunden hatten, endete der Tag mit - natürlich aus Thüringen importierten -Bratwürsten und Bräteln.

Der Samstag begann mit "Frühstück 06.30 Uhr" deutlich eher, als der vorhergehende. Da in umgekehrter Reihenfolge vom Vortag gestartet wurde, waren wir als zweite Gruppe kurz nach zehn dran. Leider lief diesmal nicht alles nach Plan: das Pferd war nicht so entspannt wie am Freitag, der Sand auf dem Pad machte uns schwer zu schaffen und dementsprechend klappten auch so einige Übungen nicht wie geplant. Naja, Schwamm drüber. So blieb wenigstens für den Sonntag ein großes Steigerungspotential. Das Selbe galt für Carsten, denn im Technikprogramm hatte Gero Siebenmeilenstiefel an und sich statt einer gleich zwei Stellen zum Reinlaufen ausgesucht. Dabei hatte draußen beim Ablongieren noch alles so gut geklappt. "Wenigstens konnte ich das neue Men-in-black-Dress zeigen", tröstete er sich und spätestens Uwes spendierte Eis-Runde und die von Udhardts gesammelten Heidelbeeren verbesserten die Stimmung wieder. Besonders die Schneidis stellten allerdings fest, dass Heidelbeeren nicht umsonst auch Blaubeeren genannt werden und mussten vor der nahenden Teilnehmerehrung eifrig Pläne schmieden, wie man blau-lila Finger, Lippen und Zungen vor den Richtern kaschieren kann. Als dann kurz vor der Ehrung mal wieder ein Unwetter über uns hinweg zog, hielten wir uns mit Aerobic, Can-Can und viel Gelächter unter dem Ablongierzelt warm und schützten auch die uns zugeordnete Trägerin des Thüringen-Schildes per Gruppenkuscheln vor Wind und Regen. Nach dem offiziellen Teil mit Ansprache und Übergabe der Teilnehmerschleifen folgte noch ein kleines Fotoshooting, bevor es - teils auch über Umwege - (Wisst ihr, wo wir langfahren müssen? (Katha) Ja! (Lena, Anni, Angie und Luisa) Sicher? Ja! Hier rechts oder links? Rechts! Welche Ausfahrt vom Kreisverkehr … Moment mal, da war kein Kreisverkehr! Doch, doch, da die erste raus! Also das Ortseingangsschild hab ich noch nie gesehen! Wir hätten wahrscheinlich das andere Rechts nehmen müssen! Ruft mal Carsten an!) zum Abendessen ging. An dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank an den Opa der Schneidis und Uwe, die für die Getränke und das Essen der Voltigierer aufgekommen sind. Vor dem Ins-Bett-Gehen ist zum Glück sogar mein vermisstes Portmonee wieder aufgetaucht. Mit Schwatzen und dem allabendlichen Bauchmuskeltraining der anderen Art (hauptsächlich durch Situationskomik, wie Markus: "Mensch, die Nachttischlampe ist aber auch schon antiquiert. Naja, aber die zu Hause ist noch besser. Die ist so länglich nach oben gezogen und in der Mitte guckt so was komisches raus…" Katha: "Das ist 'ne Kerze!") klang der Tag aus.

 Mit guter Laune und schönem Wetter starteten wir in den Sonntag. Christine und Carsten waren schon um sechs zum Stall gefahren, da Carsten in der Kür früh um acht gleich der Erste war. Die Drohung von Thomas, die zwei Jahre zuvor schon bei Micki gezogen hatte, nämlich dass er bei noch so einem Auftritt Fahrpferd werden würde, nahm sich Gero an und ging diesmal deutlich besser. Entsprechend zufrieden waren Christine und Carsten auch, als sie sich zu ihrem zweiten Frühstück zu uns an den Tisch gesellten. Für die Gruppe hatte es das Los mal wieder gut mit uns gemeint. Als sechtes in der ersten Hälfte war unser Start für 11.40 Uhr geplant. Nach den Ereignissen vom Vortag wurde diesmal für die Vorbereitung deutlich mehr Zeit einkalkuliert, um alles in Ruhe angehen zu können. Das zahlte sich aus! In der mit 2.700 Zuschauern besetzten Halle lief Micki wie ein Bienchen und wir turnten eine tolle Kür. An zwei, drei Stellen musste zwar improvisiert werden, aber das fiel kaum auf und Carsten zauberte vor seinem Abgang sogar noch die nur ein Mal geübte Armbewegung hin.Jubel und Freudentränen nach dem Auslauf. Die Belohnung folgte auf der Ergebnisliste: Wieder nicht Letzter! Fantastisch! Anschließend trafen wir uns auf Thomas' Einladung hin (da war ja noch was vom Freitag offen) wieder einmal alle am Eiswagen und anschließend am Strand des Partwitzer Sees, wo wir die Ereignisse des Wochenendes Revue passieren lassen wollten. Fazit: das "Experiment Deutsche Meisterschaft" ist trotz kritischer Stimmen und Bedenken im Vorfeld gut gelaufen, unsere Ziele haben wir erfüllt und wir können stolz auf uns sein. Jedoch ermahnte uns Thomas nach dem Motto "Nach dem Turnier ist vor dem Turnier!", uns nun auf die Thüringer Landesmeisterschaften in sieben Wochen in Wollersleben zu konzentrieren, um die Grundlage für eine Wiederteilnahme 2010 auf dem Schlobachshof zu schaffen. Einstimmiges Kopfnicken bei den Voltis zeigte, dass wir genau das anstreben. Nach Auflösung dieser kleinen Versammlung, traten zunächst unsere Pferde mit Thomas und Carsten die Heimreise an. Die Anderen verfolgten noch das Finale der Gruppen und Lenas Handy tauchte auch wieder auf. Zwischen fünf und sechs waren wir Voltis wieder im heimatlichen Stall in Waltersleben eingeflogen, um das Turnierzeug wegzuräumen und die Kuchenreste zu vernichten. Das letze zu erwähnende Ereignis dieses spannenden Wochenendes wurde von Sabines "Aaaaahhhhh. Oh nein. Scheiße!" begleitet, was - wie sich herausstellte - ziemlich wörtlich zu nehmen war. Ihr Autoschlüssel war beim Spülen ins Toilettenbecken gefallen. Zum Glück war er nicht weit gekommen und ein beherzter Griff ins Klo konnte die Situation entschärfen. Kurz darauf traten wir unsere Heimwege an. So ging ein Wochenende mit vielen neuen Erfahrungen und Eindrücken oder kurz gesagt die erste Deutsche Meisterschaft für Waltersleben I zu Ende.

 
Katha

Ein großes Danke möchte ich noch an Andreas richten! Ohne dich weiss man nich wie es im Einzel gelaufen wäre! Als Weltbester Longenführer! Danke für deine Bemühen und deine tolle Leistung!

Carsten


Voltigierturnier und Landesbestenermittlung der L-Gruppen in Waltersleben am 23.5.2009

Nach all den Vorbereitungen (Danke allen fleißigen Helfern), Erfolgenund Rückschlägen der letzten Wochen, war es am 23.5. endlich soweit: Der Stall duftete nach Haarspray, und das hieß, dass wir unser alljährliches Turnier ausrichteten. Dieses mal mit einer rekordverdächtigen Teilnehmerzahl in fast allen Kategorien und Leistungsklassen.

Nachdem am Freitagabend noch fleißig die Halle hergerichtet wurde, die Pferde geputzt und eingeflochten wurden (Danke, Yvonne) und alles, was vor so einem Turniertag anfällt, erledigt wurde, ging es am Samstag um 6.15 Uhr schon wieder weiter- beziehungsweise erst richtig los. Natürlich begannen wir mit dem Frisieren der Voltigierer, was Gesine noch bis 11.00 Uhr fortsetzte. (Extra aus Wien angereist, danke.) Nach den ersten paar Köpfen verzogen wir uns nach draußen, denn drinnen würde es bald vor lauter Haarspraydunst nicht mehr auszuhalten sein und der Tag schien - gegen alle Befürchtungen- sehr sonnig zu werden. Auch Carsten durfte heute mal sein Talent zeigen: Er sollte für die Jungs zuständig sein. Bei Lukas lief das auch noch, bei Florian war er dann nicht mehr anwesend und ich habe mein Glück probiert. Fazit: ich halte mich lieber an die Mädchen mit langen Haaren. Mädels, lasst siie euch endlich lang wachsen!!!

Währenddessen putzte die Galopp-Schritt schon ihr Pferd, den Gero. Dieser würde heute seine erste Voltigiergruppe auf einem Turnier tragen, mit Carsten an der Longe (Danke, dass du für Christine eingesprungen bist). Also alles neu für die "kleine" Gruppe, was sie etwas nervös machte, aber nach einer guten Pflicht beim letzten Training waren wir guter Dinge. Beim Ablongieren und Warmturnen wurde den Kindern nochmals alles Wichtige eingeimpft und schon durfte die Gruppe um 8.30 Uhr den Wettkampf eröffnen. Geronimo machte sich im Zirkel super. Nachdem er am Montag noch ab und zu ausfiel, lief er heute, wo es drauf ankam ziemlich lässig seine Runden. Sicher, noch nicht das perfekte Voltigierpferd, aber wir sind total zufrieden mit ihm, was er in einem dreiviertel Jahr schon alles gelernt hat. Und dabei hat die Gruppe es ihm nicht immer leicht gemacht, oft fehlte auf dem Pferd die Spannung, was ziemlich unsauber wirkte, die Kür lief aber dafür bis auf einige vergessene Handbewegungen dann recht flüssig durch. Draußen gab es noch mal ein Riesenlob für unseren Newcomer Gero und dann musste ich auch schon die Schritt-Schritt-Gruppe zu ihrem Start begleiten.

Also, noch die letzten Haare gerichtet, passende Dresse zusammengesucht und noch ein paar Mal die Kür auf der Grete geturnt, damit die Kleinen ja nichts vergessen, bei der großen Aufregung. Sabine kam noch aus ihrer Meldestelle (vielen Dank an Sabine und Jürgen, der für diese Aufgabe aus Hamburg angereist kam.) hervor und hat ihrer Gruppe viel Erfolg gewünscht und dann haben auch sie sich oben auf dem Plateau auf Gero eingestellt. Gott sein Dank war die Schlamm-Schlacht beendet, die Vormittagssonne hatte das Plateau nahezu trocken gelegt. Oh, und dann wurden wir angesagt (Danke Thomas, der fast den ganzen Tag den Sprecher machte), während wir Gero von seinen komischen rosa Bandagen befreiten, die Kleinen total verwirrt, aber wir schafften es trotzdem noch pünktlich. Die Pflicht lief auch so mehr oder weniger ganz ordentlich und auch Gero zeigte, dass es ihm egal ist, ob da eine Galopp-Schritt auf ihm turnt oder doch die Vier- bis Zehnjährigen im Schritt. Lustig war noch anzusehen, wie Carsten da so mit der Longe und Peitsche in der Hand das Pferd wenden sollte, aber das klappte im Gegensatz zu Montag sehr vorbildlich und wir brauchten ihm keinen Blumentopf als Peitschenständer in die Mitte stellen... ;-)

So, äh ja, krame ich mal in meinem Gedächtnis was jetzt kam. Genau, Nummern einsammeln, Kinder ausziehen, andere Kinder wieder anziehen. Mit den zwei ganz kleinen war das ziemlich schwierig, etwas Passendes zu finden, aber nach einigem hin- und- her- Getausche hingen sie nicht mehr wie ein Schluck Wasser in ihrem Dress, sondern waren ganz ansehnlich. Gero hatte sich für den Vormittag zunächst eine Pause verdient, weshalb die zwei folgenden Schritt-Gruppen von uns der Micki mit Katharina an der Longe bestritt. Hier konnten wir nur kurz die Kür in Erinnerung rufen, denn schon haben wir noch schnell eine Runde Aufgänge gemacht und dann läutete es auch schon. Auf ging’s zur nächsten Runde. Irgendwie hatte ich den Verdacht, dass da einige Abgänge in die falsche Richtung kamen, was ich nicht sehr begrüßen konnte, und Elisa hat voll den Aufstand gemacht, weil sie einen Schlapp verloren hatte, was aber doch eigentlich nicht sehr tragisch ist. Micki sorgte dann noch für etwas Abwechslung in der Kür: Er sprang im letzten Block kurz los, wodurch Clara vom Pferd fiel und sich Sina eine Runde mit allen Kräften festhielt, um dieses nicht zu verlassen. Und sie hat es geschafft, war ein Riesenschreck für die beiden, haben sich aber großartig gemacht, wieder gefangen und super zu Ende geturnt. Kompliment.

Als ich nach dem Auslauf vor die Tür trat, war es für mich gefühlte halb drei und da kam es mir gerade recht, dass Miri mir auf einmal einen Teller Nudeln vor die Nase hielt. Ich glaube es war erst 11 Uhr, aber was zu Essen zwischendurch tat echt gut. Denn nach nur einer kurzen Verschnaufpause und während unsere letztes Schritt-Schritt im Zirkel war, mussten die anderen Gruppen schon für die Siegerehrung einheitlich zurechtgemacht werden. Weil wir uns an den Zeitplan halten wollten, waren dann doch noch 20 Minuten Zeit, sehr angenehm. Allerdings auf der anderen Seite auch wieder ungünstig, denn als ich der Dinge da harrte, machte sich M*- Gruppe mit Lukas schon für den Pflichtstart warm. Aber immer der Reihe nach. Sponsoren und Ehrengäste müssen auch erwähnt werden: Marion Walsmann, Justizministerin Thüringens, war in Vertretung für den Innenminister Manfred Scherer anwesend und überreichte eine Spende in Höhe von 3000 €. Vielen, vielen Dank dafür, denn nur mit viel Unterstützung für unsere Randsportart können wir ein solches Turnier alljährlich ausrichten. Nun zur Platzierung: Die Schritt-Gruppe von Katharina und Angie machte ganz knapp den ersten Platz, die Schritt mit Gero machte den 6. Platz und Waltersleben V den 4. Alles in allem ganz akzeptabel. Die Galopp-Schritt war mit sich selbst und damit mit ihrem 4. Platz sehr unzufrieden. Tja, ich würde sagen, da ist eine Steigerung möglich und vor allem nötig.

Vor der Ehrenrunde habe ich mich dann aus dem Staub gemacht, aber als ich hochkam führte Diana (Danke, dass du überall mit anpackst, wenn wir zum Turnier fahren.) den Lukas noch, aber auch Christine erschien bald, denn sie ließ sich nicht davon abbringen, die großen Gruppen selbst vorzustellen. Lukas hatte am Dienstag ein Hufeisen verloren, ist ja nichts neues, dass er keine Lust auf Wettkampf hat, aber heute ging er wieder schön gleichmäßig für uns. Na ja, wie soll er auch Lusat haben, wenn man ihm mit Schuhcreme zu Leibe rückt? Aber er hat es uns nicht all zu übel genommen. Und los gings. Mit meiner eigenen Pflicht unzufrieden, mit der Gruppe im Allgemeinen aber super zufrieden, denn es wurde eine erhebliche Steigerung zu Schenkenberg deutlich, liefen wir wieder aus. Und schon ging das Geschimpfe los, jeder war wegen irgendeiner nicht ganz perfekten Übung unglücklich. Von vielen anderen hörte ich aber genau das Gegenteil - sie sahen die Steigerung der Gruppe und auch der äußere Eindruck und die Ausstrahlung schienen zu überzeugen.

Weil die Voltis (-pferde) heute früh nicht all zu viel zu Fressen bekommen hatten, ließ ich nun Lukas draußen erst noch einmal ein wenig grasen. Auf dem Weg zum grasen mussten wir uns aber erst einmal durch eine Riesenschlange von Kindern, Eltern und Großeltern kämpfen, die beim Kinderreiten anstanden. Das haben Kerstin, Doris, Maria, Jens, Franzi und Torsten organisiert, und es wurde super gut angenommen. (Danke an euch, die nicht nur mit dem Rahmenprogramm das Turnier bereichert, sondern auch viel zum Gelingen beigetragen haben.) Anschließend konnte ich dann doch zum ersten Mal am Tag von der Tribüne aus einen Blick in die Halle werfen. Dort war eine sehr fleißige Hufschlag-Harken- Mannschaft am Werkeln (Danke unter anderem an Anne, Julia, extra aus Hildesheim angereist, und Herrn Reinsch). Unsere Voltis liefen ausdauernd den ganzen tag zwischen Meldestelle und Richtern (Danke für den langen Tag, den ihr bei uns verbracht habt) hin und her, um die Protokolle weiterzugeben. Leckeren Kuchen gab es auch noch (Danke an die fleißigen Eltern im Kuchenzelt, die von Früh bis Spät schnitten, verteilten und verkauften). Ein paar Gruppen habe ich auch noch gesehen, während wir unsere Haare noch mit roten Puffs udn silber Pailletten verzierten. Lia war wieder kreativ und es sah schon toll aus, über den Puff müssen wir noch mal reden, aber gut aussehen ist alles, oder? Dabei sprachen mich immer wider Leute an, die sich als ehemalige Voltis entpuppten (Danke für die Unterstützung beim Anfeuern.). Ob sie nun vor drei oder zehn Jahren aufgehört hatten, alle kommen mindestens einmal im Jahr vorbei zum Zuschauen beim Turnier. Irgndwie ist Franzi zu Ohren gekommen, dass A jetzt altersoffen ist, weshalb gleich die Idee aufkam eine Oldie-Mannschaft zu machen. Ich bin dafür, und die LM ist ja nicht mehr weit... Ach ja, nochmal richtig laut wurde es in der Halle, als unsere erste Mannschaft mit Micki und Christien zur Pflciht einlief. Gute Pflicht, zu einigen Besonderheiten will ich mich hier nicht äußern, falls die M** noch was zu sagen hat, kann sie es an dieser Stelle tun... ;-)

So, ich habe schon wieder den Faden verloren. Ah ja, Kür: Wir, die Zweite, war total aufgeregt, weil wir endlich nach zwei Jahren eien neue Kür zustande gebracht hatten, und diese heute zum ersten Mal zeigen wollten. Irgendwie war die Routine noch nicht so richtig da, aber es waren auch keine Stürze dabei. Es lief eben so durch, wobei wir usn mehr Ausdruck und so gewünscht hätten, aber man kann ja beim ersten Mal nicht alles haben. Und dadurch war wenigstens der Ehrgeiz geweckt, beim nächsten Mal alles besser zu machen. Dann klappen auch die neuen Dreier, ich bin zuversichtlich. Damit waren für mich alle Einläufe in die Halle erledigt und es stand nur noch am Abend die Siegerehrung an. Als wir wieder in den Stall kamen, hüpfte Thomas schon nicht mehr im Dreick, sondern im Viereck vor Aufregung, aber dazu später mehr, denn jetzt ist ersteinmal ein Wort zum letzten Auftritt von Micki und der M**-Gruppe zu sagen und damit zu unserem letzten Team des Tages. Es wurde wieder wahnsinnig laut in der Halle als sie einliefen. Auch die große Gruppe zeigte dann eine saubere und sichere Kür, aber meiner Meinung nach nicht all zu ausdrucksstark. Aber das passte schon.

So, und nun bemühe ich mich hier so, immer den Farben treu zu bleiben und dann bekommt Christine auf der Deutschen blaue Bandagen geschenkt... Also, Lukas heute mal in Baby-blau passend zu den Dressen von Lena und Lene. Für Lukas heute endlich der letzte Start. Die Pflciht der beiden war schön und Lenas Kür war meiner Meinung nach auch gesteigert, mir gefiels, ihr wahrscheinlich nicht, da sie einmal vom Pferd gerutscht ist. Da war sie total aus dem Konzept, aber es lief. Lenes Auftritt war dann sauber, sicher, ruhig, solide. Jetzt hatte sich Lukas seine Koppel verdient und es fehlte nur noch ein Start für Waltersleben.

Aus Thomas Viereck ist ein Fünfeck geworden. Jetzt kam nämlich sein großer Auftritt. Den Gero konnte Christine noch nicht longieren, dazu muss er noch routinierter werden und das braucht seine Zeit, die wir ihm auch geben. Also hatte Thomas (Danke, dass du eingespungen bist) das Vergnügen Carsten beim Einzel vorzustellen. Das machte ihn total nervös und er hat sich sogar geweigert sich umzuziehen... Da lief er doch tatsächlich mit hochgekrempelter Jogginghose ein. Was soll man dazu noch sagen? Leider hatten wir nicht ncoh 20 Schritt-Gruppen in Petto, was er lieber gerichtet hätte, als selbst mitzuwirken. Wir unterstützten die drei mit schrillem Pfeifen, klatschen und Sprüchen. "Hey Carsten, hey Carsten, hey let's go, can you win this cup for us..." nein, da war was falsch, also ich habe nicht mitgeschrien, keine Ahnung, wie das weiter geht, zu kompliziert für mein Gehirn, aber Stimmung haben wir gemacht. Die Pflciht leif dann besser als in der Gruppe, obwohl Gero noch recht schnell unterwegs war. Für die Kür nahm ihn Thomas dann zurück und dann klappte auch die ohne Stürze. "Sau geil", hey, das kann ich mir merken, also konnte ich wenigstens beim Auslaufen mit schreien. Christine war zurfrieden mit Thomas und Gero, also kann es ja gar nicht so schlimm gewesen sein.  

Jetzt folgten nur noch drei Doppel, äh ja, ohne Worte, und schon ging es zur Siegerehrung und man galubt es kaum, wir lagen tatsächlich im Zeitplan. Unglaublich, sowas ist uns noch nie untergekommen. Könnte daran liegen, dass wir vergessen ahben, Frieda zu taufen. Frieda ist unser neuese Turnpferd, was uns Uwe auf Wunsch gebastelt hat. (Vielen, vielen Dank.) Schade, hatte mich auf die Sekttaufe echt gefreut. Egal, zügig ging es mit der Siegerehrung weiter. Die M**-Gruppe gewann mit einer Wertnote von 6,4 die Prüfung, die M*-Gruppe erreichte den 5. Platz von sieben mit einer Note von 5,6. Ich denke, das ist für den M-Einstieg ganz akzeptabel. Sicher, mit der alten Kür wären wir besser gewesen, aber passt schon, dafür hat uns diesmal die Pflicht gerettet und die Kür packen wir bis zur LM auch noch. Lena udn Carsten gewannen im Nachwuchs und S Bereich. Lene errang in M den 5. Platz. Damit konnten wir erfolgreich die Ehrenrunde antreten.

Es folgten noch ein zwei Gruppenbilder, ich bewundere Annis Vertrauen in ihre Unterfrauen, und dann stand uns natürlich noch das Aufräumen bevor. Da noch sehr viele Helfer anwesend waren, ging das auch relativ schnell. Als die Halle von Musik, Bänken, Bäumen und Reißzwecken befreit war, stießen wir alle mit Sekt auf den gelungenen Turneirtag an und werteten die Noten aus.

Ein riesen Dankeschön nocheinmal an alle Helfer, Organisatoren, Sponsoren, Trainer und Longenführer, Eltern, Teilnehmer, Familie Udhardt, Richter, Zuschauer, Markus und die Musikleute, Claudia Wicht, Justitzministerin Marion Walsmann, Innenminister Manfred Scherer, Kuchen-, Bratwurst- und Eisverkäufer, der Schmied, immer einstzbereite Ärzte und Notärzte (ist aber besser so, dass ihr nichts zu tun bekommen habt), die Sprecher, die Einlasser, die Harker, die Protokolleinsammler, Sabine und Jürgen, Fotografen und Kameraleute ... Danke für eure Hilfe.

Auch im nächsten Jahr hoffen wir auf rege Teilnahme!
Viele Grüße
Adele


Vielen Dank auch Adele, die nicht nur diesen Bericht geschrieben hat, sondern auch 4 von unseren Gruppen erfolgreich trainiert und sowohl als aktiver Voltigierer, Trainer, Longenführer, Organisator, und Ansprechpartner für Eltern, Voltigierer und neugierige Besucher zur Verfügung steht, als auch die Homepage macht und die ganzen Musiken schneidet.

Vera


Voltigierturnier in Schenkenberg am 25.4.2009

Früh morgens um drei-viertel sechs.

Die Voltis wollten sich in Waltersleben treffen, doch ich erhielt zehn Minuten vorher eine Nachricht, dass unsere Musik irgendwie nicht ginge und ich solle doch mal meinen Laptop mitbringen. Also saßen wir in der Umkleide, manche weckten sich mit jeder Menge Haarspray auf, andere putzen Lukas und ich tippte derweil am Media-Player herum.

Circa eine halbe Stunde später war dann alles in Sack und Tüten und endlich konnten wir uns auf die längere Fahrt begeben. Die Kleinen fuhren bei Christine mit und schliefen noch einmal ausgiebig, während dessen Marie, Rosa, Adele und ich uns mit viel Musik der genialen Diskokugel, die sich immer so schön in die Kurve legte, wenn wir eine fuhren, vergnügten.

Endlich kamen wir an und schauten uns ein bisschen um, bis wir beschlossen uns die Haare fertig zu machen. Also gingen wir in die noch leere Halle und klebten uns die roten Streifen in die Haare. So saßen wir nichts ahnend da und auf einmal kam Daniel vorbei und legte die Leipziger Zeitung vor uns auf den Tisch. Und Marie freute sich total, dass ihr Daniel "Guten Morgen" gesagt hat. :)

Nun ja. So verging eben die Zeit mit etwas rumdödeln und erzählen, bis wir uns schließlich aufwärmen und noch ein paar Übungen auf dem Pferd turnen sollten. Dabei erfreuten wir uns an dem lustigen Abreiteplatz, der aus ganz vielen kleine Teppichstückchen bestand. :)

Und dann waren wir auch schon dran. Unser Ziel für heute: nicht Letzter werden, sondern vielleicht Vorletzter, schließlich war das nicht nur das erste Turnier der Saison, sondern für uns auch das erste Turnier in M*. Die Pflicht lief ok, aber die Mühlen und Flanken ließen viel zu wünschen übrig... ganz anders als bei gewissen anderen Gruppe. ;) Aber Lukas hat seinen Job echt gut gemacht und uns etwas von unserer Aufregung genommen.

Schon folgte die Mittagspause und Miri und Cosi konnten es einfach nicht lassen soo viele Lose zu kaufen und dabei noch Sparschweine und tolle Kugelschreiber zu gewinnen. Ach ja und nicht zu vergessen die lustigen Klatsche-Dinger, mit denen man ja so schön Krach machen kann.

Wir schauten den vielen Einzeln zu, aßen lecker Fake-Fruchtriegel von Netto und erfreuten uns über die Toiletten.

Ja, und dann kam unsere Kür, leider die von letzten Jahr. Im Vergleich zu den anderen Küren war sie zwar nicht besonders schwer, dafür aber total sicher, worüber wir alle froh waren, denn der Rettungswagen war an diesem Tag mehrere Male im Einsatz. Auch der Ausdruck und die Ausführung stimmten bei uns.

Kati aß ihren leckeren Papageien-Kuchen und Cosi zog weiter Lose, leider bekam sie nur noch Trostpreise, sie hatte sich aber trotzdem gefreut. :)

Die nächste Zeit saßen wir nur da und schauten den anderen Voltis beim Turnen zu. Doch plötzlich kam Marie, oh Mist, oder Rosa, ich bin mir nicht mehr so sicher, vorbei und sagt uns, dass wir den dritten Platz belegt hatten. Alle waren sprachlos, weil wir eigentlich erwartet hatten, dass wir doch etwas schlechter abschneiden würden. Aber es war wirklich toll!

Und hoch erfreut warteten wir auf die Siegerehrung. Dann war es auch so weit. Und wir bekamen schöne blaue Flip-Flops und jemand hatte doch wirklich die Idee, wir könnten sie ja zur Ehrenrunde anziehen. Zum Glück hat sich das dann doch nicht durchgesetzt. :)

Und wie bei fast jedem Turnier war alles ein bisschen verspätet und wir kamen gegen um viertel neun davon. Und dann verfuhren wir uns erst noch einmal. Christine kehrte mit Lukas um, doch wir folgten Carsten und kamen so doch noch auf die Autobahn.

Mit Farin Urlaub machten wir es uns gemütlich und konnten am Ende der Fahrt dann doch fast die ganze CD auswendig. In Waltersleben angekommen waren wir die ersten und da niemand von uns Vieren einen Schlüssel für den Stall hatte mussten wir es uns draußen gemütlich mache. Zum Glück war die Nacht ziemlich warm und so holten wir Adeles Iso-Matte aus ihrem Auto und machten erst noch mal eine schöne Runde Handstände, bis endlich alle da waren, wir Lukas noch ein wenig pflegten und dann endlich gegen halb elf nach Hause fahren konnten.

Uns so ging ein schöner Turnier-Tag wieder zu Ende.

Lia :)



Lehrgang der M*-Gruppe mit Christoph Lensing in Merseburg am 7./8.3.2009

Im letzten Jahr bekamen wir von den Merseburgern das Angebot an diesem Lehrgang teilzunehmen, vorüber wir uns riesig gefreut haben und natürlich nicht nein sagen konnten. Am Samstag sollte in der Turnhalle und am Sonntag am Pferd Training sein. Losfahren wollten wir um 11.00 Uhr im Stall, aber wie es so ist, daraus wurde natürlich nichts, denn als ich Clausens abholen wollte stand da nur Marie. Rosa war krank, woraufhin ich über 3 Ecken Tini kontaktiert habe, ob sie denn nicht Lust hat in 5 Minuten ins Auto zu steigen und mitzufahren. Sie sagte ja, war aber nach 20 Minuten immer noch nicht startklar, sodass sich die Abfahrt um einiges verzögerte.

Irgendwann ging es aber dann doch los und von da an waren unsere vier Kleinen nicht mehr zu trennen. Sie mussten natürlich alle in einem Auto fahren, was sicher nicht leicht zu ertragen war... In Merseburg haben wir nach einigem zögern auch bald die Domsporthalle gefunden, die schon rappelvoll war. Wie das so ist, hatte auch hier der Ablauf Verspätung und wir kamen trotz alledem noch pünktlich, um der ersten Gruppe, Salzmünde, zu zu schauen. Da wir noch vier Stunden Zeit hatten, bis wir selbst an der Reihe waren, wurde erst einmal ausgiebig zu Mittag gegessen. Die Kleinen, hibbelig und nicht ausgelastet wie sie sind, turnten bald durch die Halle, was am Ende in einer Doppelkür von Miri und Cosi endete. Diese war sehr lustig anzusehen, da Miri doch sooo gerne Untergrau spielt, in der richtigen Kür muss sie aber wohl noch ein paar Jahre warten!

Langsam verging die Zeit, aber irgendwann waren wir doch dran und begannen mit der Kür. Christoph veränderte die Übergänge noch so, dass sie jetzt wirklich nach was aussehen und stellte fest, dass wir viel zu viele Armbewegungen drin haben. Na ja, die können wir ja zur Not noch rausschmeißen. Ansonsten war er echt begeistert, vor allem weil wir so viele Kleine und Junge in der Gruppe haben. Ja, das war am Samstag noch so. Anschließend wurde noch ein wenig am Stützschwung geübt und dann waren unsere zwei Stunden schon wieder rum. Da Lia aber noch nicht richtig ausgelastet war, haben wir noch einige Bodenübungen für die Kraft in der Mühle und Stützschwünge gemacht. Bald war es aber nur noch ein allgemeines Herumliegen auf der Weichbodenmatte.

Erst als die letzte Gruppe, die Gruppe aus Merseburg fertig war, konnten mit ihnen nach Hause fahren. Sie waren so nett und haben uns angeboten, bei ihnen zu übernachten. Vielen herzlichen Dank dafür! Ich hoffe auch die Kleinen habe sich bei ihrer Gastfamilie ordentlich benommen, denn auch hier sind sie zu viert aufgetaucht.

Am nächsten Morgen trafen wir sehr unterschiedlich in der Reithalle ein. Ich fand es sehr informativ wieder bei den anderen Gruppen zu schauen zu können, denen Christoph viele nützliche Übungen vor allem für die Schwünge zeigte. Das müssen wir demnächst auch alle zu Hause ausprobieren, freut euch auf Donnerstag!

Irgendwie haben wir den Tag dann doch rum bekommen und auch Christine traf irgendwann mit Gero ein. Dieser hatte sich beim Verladen und auf dem Hänger gut gemacht, in der Halle war er auf Grund der Größe etwas aufgeregt, beim Voltigieren selbst legte sich das dann aber. Auf der rechten Hand begannen wir mit Stützschwüngen und der gute Eindruck von gestern verschwand bei Chrsitoph wieder. Da wir nur einmal in der Woche auf dem Pferd machen, dafür aber viel Boden und Holzpferd, waren einige Defizite zu sehen. Nach einer Vorübung am Holzpferd und später auf Gero war schon zu sehen, dass Fortschritte möglich sind. Die Fahne im Schritt war dann wieder ok und dass die Mühle eine der schlechtesten Übungen ist war uns schon vorher klar. Aber mit ein, zwei Tipps wurde die Leistung gleich gesteigert.

Nun musste Gero sich wieder akklimatisieren. So lange standen wir noch in der Halle rum, bis wir denn dann endlich gen Heimat reisen konnten. Dabei hat sich das „Navi“ zwar nicht verfahren, aber ein wenig verwirrt war es schon. Auf der Fahrt überlegten wir uns, wie wir mit den neu gewonnenen Erfahrung das Training verbessern könnten und stellten fest, dass wir nach fünf Trainingstagen in der letzten Woche in der folgenden nur einen machen werden.


Adele


Holzpferdturnier in Gera am 21.2.2009

Eigentlich hatten wir nicht vor teilzunehmen, da kurz zuvor Freien waren und wir uns auf die bevorstehende Saison vorbereiten wollten, anstatt Akrobatikprogramme einzuüben. Na ja, anderthalb Wochen vor dem Turniertag war dann doch wieder alles anders... Die Kür lief ziemlich schlecht, da keine wusste, was sie wann machen sollte. Zu einem Extratraining wollten wir dann alle Probleme aus dem wegräumen, es kam aber nur zu dem Vera-Blöcken, da der Rest verletzt oder einfach nicht anwesend war. Zwei Tage vor dem Start stand fest, Marie ist krank und würde nicht mit teilnehmen. Also ganz kurz die betreffenden Blöcke mit einer Ersatzfrau geübt und schon konnte der Chaoshaufen zum Holzpferdturnier nach Gera fahren.

Zu einer ziemlich humanen Zeit brachen wir auf und dort angekommen stellte sich heraus, dass der Tag ziemlich lustig werden sollte. Die Haare waren schnell gemacht, da mittlerweile jeder Gefallen daran gefunden hatte, anderen die Haare mit Gel und Spray voll zu klatschen! Die Kleinen zogen sich auch gleich um, weil sie ihre goldenen Hosen so cool finden, Vera wollte damit verständlicher Weise noch warten.

Anschließend aßen wir Nudelsalat von Grit zu Mittag, sehr lecker, Danke. Nach dem Verdauen turnten wir zum aller ersten mal unsere geplante Kür in voller Besetzung. Noch ein paar Hinweise für Miri, wo sie wann lang zu laufen hat und dann blödelten wir nur noch rum, während Lias Gliedmaßen immer dicker und schwerer wurden, weil sie recht krank war. Kurze Zeit später waren die Lachmuskeln ziemlich aktiv, der Rest des Körpers aber noch nicht erwärmt. Schließlich hatte sich mal wieder nur Vera vorbildlich für ihre Blöcke gedehnt, ach ja, und Einlauf haben wir mehr oder weniger geübt...

Ok, are you ready for this? Los ging es, mal wieder zur falschen Zeit eingelaufen, aber ansonsten ganz nett. Die Kür lief bis auf die vorhersehbaren Blessuren von Miri echt gut, allerdings war der Ausdruck sehr zu vermissen (Lia hat hinterher beim Video anschauen bald die Krise bekommen, wie schlimm das doch war). Aber egal, wir hatten bei unserem ersten M*-Turnier unseren Spaß!

Nun feuerten wir noch das „Team Thüringen“ an und aßen Apfelkuchen mit und ohne Streusel von Marie. Auch sehr lecker, danke. Die Kleinen hüpften die ganze Zeit auf und ab, weil sie endlich zur Siegerehrung wollten und der Rest der Gruppe gab seine Kommentare zum Geschehen ab. Nachdem dann wieder alle ordentlich angezogen waren, wir wollen ja nicht wegen uneinheitlichen Klamotten disqualifiziert werden, ging es zur Siegerehrung. Diese zog sich auf Grund der vielen Einzel und Schritt-Gruppen ziemlich in die Länge. Unsere Platzierung erfolgte, wie am Morgen schon vorhergesagt: Wir belegten nach „Team Thüringen“ den zweiten Platz und bekamen wahrscheinlich Frisbeescheiben geschenkt. Mit denen machten wir gleich mal die Halle unsicher.

Das genügte aber bald und ich scheuchte alle zum umziehen in unsere Umkleide. Ja ja, sie sollten schließlich nicht noch länger in diesen all zu „offenherzigen“ Pullovern durch die Gegend laufen. Dann dauerte es doch noch ein wenig mit dem losfahren, weil natürlich noch das Video analysiert werde musste. Von unserer Ersatzturnerin haben wir uns noch ausgiebig verabschiedet und dann endlich konnten wir doch noch gen Heimat brausen.

Adele