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Am Freitag, dem 13. April 2007 habe sich Adele, Gesine und ich halb zwei getroffen, um 14.00 Uhr mit Christine und Lukas zum Kaderlehrgang nach Wollersleben zu fahren. Nachdem wir alles eingepackt und ins Auto geladen hatten, sind wir dreiviertel drei losgefahren. Zwei Stunden später sind wir in Wollersleben mit einem vollen Auto und zwei Kuchen angekommen. Also, verhungern konnten wir nicht! Christine hat das Pferd abgeladen und wir drei haben das Auto ausgeladen und alles in den Schatten gestellt. Kurze Zeit später gab Christine uns einige Aufgabe und fuhr wieder davon... Nun standen wir da, mit einem Haufen voller Lederzeug, einem Pferd und drei Aufgaben. Keiner von uns wusste, wo was ist, geschweige denn, wo wir etwas finden würden. Also fragten wir uns durch: "Wo sind die Toiletten?", " Wo können wir Wasser holen?", "Wo ist dies, wo ist das?". Als wir endlich alles gefunden hatten, haben wir das Lederzeug abgewaschen und eingefettet, bis es nur so glänzte. Von so viel Arbeit mussten wir uns erst einmal erholen und neue Kraft tanken, weshalb wir nun den Kuchen gegessen haben. Jetzt hatten wir wieder genug Energie, um den Lukas zu putzen. So verbrachten wir drei Stunden irgendwo im Nirgendwo, bis dann endlich Carsten mit seiner Freundin ankam. Einige Zeit später traf auch Christine mit Micki und den ganzen anderen Voltis ein. Wir hielten uns noch bis 20.00 Uhr auf diesem Hof auf, dann fuhren die Voltis zu den Bungalows. Christine und Carsten bewegten am späten Abend noch unsere Pferde und kamen dann auch nach. Bis die Schlafmöglichkeiten aufgeteilt waren, jeder sein Bett zurecht gemacht hatte und dann auch wirklich darin lag und schlief verging noch einige Zeit, aber irgendwann war dann tatsächlich Ruhe. Am Samstag mussten wir früh aufstehen, denn es gab schon um sieben Uhr Frühstück, was aber wieder im Stall stattfand und wir erst 10 Minuten hinfahren mussten. Nach einer sehr gering ausfallenden Verdauungspause machten wir den Lukas für die beiden Einzelvoltigierer Carsten und Jürgen fertig. Alle zusammen begannen wir anschließend mit der Erwärmung. Wie gesagt, die Einzel fingen am Pferd mit Mario an und die Gruppe wurde von Kerstin in Sachen Kraft und Technik geschult. Kurz nachdem Christine Lukas in den Stall gebracht hatte, kam sie auch schon wieder mit dem Gruppen-Pferd, Micki, zurück. Wir turnten zuerst die ganze Pflicht durch, damit Mario einen Überblick erhielt und gingen dann näher auf die rückwärts Schere ein. Damit hatten wir den Vormittag gemeistert, es gab ein leckeres Mittagessen. Am Nachmittag folgte ein ähnlicher Ablauf. Die Einzel wechselten sich mit der Gruppe mit Pferd , Boden und Turnpferd ab. Am Bock lag der Schwerpunkt bei dem Aufgang, am Pferd bei der Schere und beim Stehen. Zwischendurch gab es auch noch Kaffee. Am Ende des Tages hatte die größten Fortschritte wohl Lara zu verbuchen. Sie war als Ersatz mitgefahren, da Luisa Jugendweihe hatte. Demzufolge hatte sie kaum Erfahrungen mit der B-Pflicht, doch schließlich hatte sie alles mehrmals geturnt und Stehen im Trab zu ihrer neuen Lieblingsübungen auserkoren. 19.00 Uhr gab es dann Abendbrot, zuvor kümmerten wir uns aber noch um unsere zwei Pferde. Wir wuschen sie ab, putzten sie und ließen sie grasen, so dass sie zufrieden wieder in den Stall gebracht wurden. Auch wir begaben uns jetzt endlich Richtung Bungalows. Es wurden noch einige Spinnen und andere Insekten an die Luft gesetzt, jeder durfte noch einmal ins Bad und dann waren wir auch schon im Bett verschwunden, und das sogar etwas früher als am vorangegangenen Freitag, da es für alle heute ein langer Tag war. Am Sonntag klingelte natürlich wieder zu nachtschlafender Zeit der Wecker. Schließlich sollten wir um sieben Uhr zum Frühstück erscheinen, aber vorher noch unsere Bungalows räumen, damit das Gepäck sofort im Auto verschwinden konnte. Dementsprechend waren wir alle sehr müde, was natürlich nicht zählte. Also, ab zum Training. Am Pferd legte Mario heute viel Wert auf die Fahne, das Stehen und die Flanke. Micki ging sehr schön und so turnte Kathleen dann doch noch mit Carsten ihre Kür, die sie sich lange nicht getraut hatte. Daraufhin lief sie den Rest des Tages mit einem Grinsen im Gesicht durch die Gegend. Nach dem Mittag gab es noch eine Auswertung des ganzen Wochenendes. Jeder konnte Lob und Kritik los werden, wobei die positiven Kommentare aber überwogen. Während dessen liefen draußen am Fenster schon Bernd und Yvonne vorbei, sie warteten darauf, dass wir starten konnten. Also machten wir Voltis die Pferde gleich reisefertig, luden auf und setzten uns schnell ins Auto, damit es los gehen konnte, Richtung Heimat. Das war also der etwas verspätete Kaderlehrgang des Jahres 2007. Wir haben wieder eine Menge gelernt und freuen uns auf die nun beginnende Saison. Angie An dieser Stelle ein großes Dankeschön von der ganzen B-Gruppe an Udhardt's, die es uns ermöglichten, mit zwei Pferden am Kaderlehrgang teil zu nehmen. |